Brückenbau

Beschleunigung im Bauprozess – Einsatz von Concretum Beton beim Brückenbau

Bei der Sanierung, aber auch beim Neubau von Brücken sind Beschleunigungsmassnahmen und hohe Dauerhaftigkeit gefragt. Durch den Einsatz ausgewählter Produkte von Concretum kann unter Betrieb schnell und dauerhaft gebaut und instandgesetzt werden.

Kunstbauten sind häufig Nadelöhre der intensiv genutzten Verkehrsinfrastruktur. Mit schnellerhärtenden Betonen können Arbeiten an solchen Bauwerken innert weniger Stunden oder im Rahmen eine Nacht- oder Wochenendsperre ausgeführt werden. Die Dauerhaftigkeit ist Dank der Concretum-Technologie auf hohem Niveau.

Beim Instandsetzen von Brücken entstehen lange Wartezeiten, um die Trocknungskriterien der Brückenabdichtung einzuhalten. Mit dem schnelltrocknenden Beton von Concretum kann diese Wartezeit bei hoher Dauerhaftigkeit auf zwei Tage reduziert werden.

Dichtigkeit und Rissminimierung sind wichtige Qualitätskriterien im Brückenbau. Unser schwindarmer Beton erfüllt beide Kriterien. Die schwindarmen Betone von Concretum eignen sich für die dauerhafte Betonsanierung am Brückenkörper. Die Oberflächenrissbildung ist dank Schwindreduktion und Faserverstärkung dauerhaft eingeschränkt. Die Zwängungen infolge der „Neu-auf-Alt“-Situation werden weitgehend rissfrei aufgenommen. So lassen sich beispielsweise auch direkt befahrene Betonbeläge ohne Abdichtungsschichten erstellen, wodurch schlanke Querschnitte und damit tiefe Eigenlasten ermöglicht werden.

Projektbeispiel Instandsetzung Reussbrücke Göschenen

Die Gemeinde Göschenen liegt im Kanton Uri und ist starken Umwelteinflüssen ausgesetzt. Insbesondere Konstruktionen, wie die Reussbrücke Göschenen, erfordern regelmässige Sanierungen. Vielfach handelt es sich um denkmalgeschützte Bauwerke. Um auch die Bauteile der Brücken erhalten zu können, wird in eine nachhaltige Konstruktion investiert, bei der das Gesamtbild der Brücke bestehen bleiben soll.

Brücke 1918 - Natursteinbogenbrücke:

Die massive Durchnässung der Brücke sollte behoben und das Mauerwerk lokal instand gesetzt werden – es handelte sich um eine flächendeckende Abdichtung des Natursteinbogens. Dadurch soll eine Restnutzungsdauer bis zur nächsten baulichen Intervention von mindestens 80 Jahren erreicht werden.

Gegenstand und Umfang der Arbeiten

Für den Unterbau wurde unter der Schotterung eine Betonplatte (Schottertrog) als Abdichtung für das Gewölbe eingebaut. Die Schotterung und Auffüllung bis Unterkante Betonplatte wurden ausgebaut und anschliessend neu erstellt.

Als Abdichtung des Natursteinbogens wurde eine schwimmende, fugenlose und bewehrte Betonplatte im Dachgefälle unter der Schotterung eingebaut. Für den Beton wurde eine Spezialmischung konzipiert. Hierfür wurden dem Beton das Schwindreduktionsmittel Concretum® D-SOLO, sowie die Hochmodulpolymerfasern von Concretum® SUPERFIBER® 40/8 zugefügt. Die Oberfläche wurde nass in nass fertig abgezogen. Dadurch war ein rissfreier Querschnitt möglich. 

Der bestehende Gehweg auf der Seite Göschenen wurde komplett erneuert. Der neue Gehweg wurde als Betonkragplatte ausgebildet und mit der neuen dichten Betonplatte monolitisch verbunden.

Beton Randbord und Auskragung Brückenplatte:
G-Beton, FT beständig, schwindreduziert, faserverstärkt

Beton Abdichtungsplatte (Schottertrog) unter Gleisen:
C-Beton, schwindreduziert, faserverstärkt

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